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RE: Mel ... wenn das Glück in Ketten liegt
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Datum:24.10.26 13:08 IP: gespeichert
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134. Freudige Nachrichten … nicht für alle
Die Woche Schonzeit in der Krankenstation war für Juliette vorbei. Am Montagmorgen weckte sie Lady Gabriella mit freudig erregter Laune. „Guten Morgen 9900. Ich habe gute Neuigkeiten für dich.“ Juliette musste erst einmal vollständig wach werden, um Lady Gabriella folgen zu können. An die Anrede mit ihrer Sklavinnennummer hatte sie sich auch noch nicht gewöhnen können. „Guten Morgen Lady“ antwortete sie artig. Juliette lag in ihrem Bett. Mit Hand- und Fußschellen gefesselt und zusätzlich mit Gurten fixiert. Lady Gabriella kam sofort auf sie zu und setzte sich zu ihr auf die Bettkannte. „Willst du die Neuigkeiten nicht wissen?“ Juliette sah sie mit wechselnden Gefühlen an. Einerseits war sie natürlich neugierig, andererseits ahnte sie schon, was die Neuigkeiten sein könnten. „Lady Gabriella, ich ahne etwas und das macht mir Angst.“ Lady Gabriella küsste sie. „Na, was ahnst du?“ Juliette schaute sie ängstlich an. „Meine Fesseln sind fertig?“ Lady Gabriella nickte erfreut. „Bingo. Ja, sie sind fertig. Sie sehen sensationell und edel aus. Du wirst begeistert sein.“ Juliette konnte es sich nicht verkneifen „Werde ich das?“ Lady Gabiella nickte nochmals. „Du wirst es müssen und wenn nicht, dann leidest du noch mehr. Das ist nun mal der Plan für dich. Conny kümmert sich in der Zwischenzeit um dich. Ethan wird dich auch nochmals besuche. Wir sehen uns dann später.“ Sie stand auf. „Es gibt noch eine Neuigkeit.“ Juliette hatte eigentlich genug Neuigkeiten für heute. „Dein Einschluss in die Fesseln findet als Event mit Publikum statt.“ Das haute Juliette um. Das darf nicht wahr sein. Die ganze Prozedur ist allein bestimmt schon schlimm und demütigend genug. Aber dass da auch noch Publikum zuschauen musste. Ihr wurde schlecht. Sehr schlecht und sie musste sich übergeben. Lady Gabriella war etwas erstaunt und rief den Service, dass sie die Bescherung bereinigten und Conny, die Juliette wieder beruhigen sollte. Dann ging sie ohne sich weiter um Juliett zu kümmern hinaus.
Ethan besuchte sie zwei Stunden später und nahm sich sehr viel Zeit mir ihr zu sprechen. Nein, er versuchte nicht sie zu beruhigen, er erklärte ihr ausführlich, was von Juliette in der kommenden Zeit erwartet wird, wie man sie fordern, aber auch auffangen wird. Er stellte mit viel Einfühlungsvermögen klar, dass seine Gefühle für sie und die von Gabriella ehrlich und tief sind. Sich daran nichts geändert hat. Ganz im Gegenteil, dass er sich ihr immer mehr hingezogen fühlt. Trotzdem werde sie beide in den nächsten Wochen auf emotionaler Distanz und nur in kurzen ausgewählten Auszeiten in bekannter Innigkeit erleben. Während der Abrichtung dürfen ihre Gefühle zueinander nur eine untergeordnete bis keine Rolle spielen. Sie wird professionell, hart und konsequent erzogen wie alle anderen Sklavinnen hier auch. Wenn er merkt, dass er die Distanz nicht halten kann, dann wird er die Abrichtung, nur diesen Part, abgeben. Außerdem, so erklärte er ihr, wird Sir Ivan zu Beginn den Hauptpart der Schmerztrainings übernehmen. Denn er selbst ist noch nicht erfahren genug, um sie in aller Härte abrichten zu können. Juliette schluckte ängstlich als der Name Sir Ivan fiel.
Diese Unterschiede im Umgang mit ihr sind Teil der Erziehung. Sie wird lernen müssen, dass Lady Gabriella und Ethan während der Erziehungslektionen völlig anders mit ihr umgehen, als wenn sie gemeinsam im Bett liegen oder sich anderweitig zusammen vergnügen. Juliette war mehr irritiert als aufgeklärt nach seinen Worten. Sie hatte das Gefühl, dass sie im Moment ganz allein mit ihren Ängsten und Gefühlen war. Auch das gehört offenbar zur Erziehung dazu.
Ethan küsste sie und Juliette flüsterte ihm ins Ohr. „Lass uns nochmal fi**en. Jetzt und hier.“ Er stand auf und schaute sie an. „Du weißt schon, dass du nicht mehr in der Position bist solche Wünsche zu äußern?“ Juliette war enttäuscht und hatte den Kontext dieser kleinen Unterhaltung falsch eingeschätzt. Sie ist eine Sklavin seit über einer Woche. Ethan wird sie fi**en, wenn er will und nicht wenn sie Lust auf ihn hat. „Bekomme ich jetzt eine Strafe?“ Er blickte sie an. „Wenn du deine Fesseln hast, ab dann sind solche Fragen Grund genug für eine Bestrafung. Beide Fragen. Heute lasse ich das noch durchgehen.“ Später ärgerte sich Ethan, dass er inkonsequent war. Er muss damit professioneller umgehen. „Außerdem wirst du sowieso ein Orgasmusverbot bekommen und egal ob dich jemand fi**kt oder du es dir versuchst selbst zu machen. Beim unerlaubten Orgasmus erwischt heißt Strafe. Die Strafen dafür sind heftig.“
Juliette war noch lange in Gedanken versunken. Die öffentliche Demütigung des Einschlusses in ihre Fesseln machte ihr schon jetzt zu schaffen. Sie hatte keine Ahnung, wie sie gefesselt werden wird, was sie sich für sie ausgedacht hatten. Aus ihrer Probezeit wusste sie, wie entwürdigend die Fesseln hier sind. Damals hatte sie aber nur Standardfesseln an. Jetzt hatte sie Körpermodifikationen, die mit Sicherheit Teil der Fesselung werden. Ihr gesamter Körper war vermessen worden und deshalb rechnete sich auch mit sehr schwer zu ertragenden Fesseln. Der Gedanke daran machte sie geil, sie wusste aber auch, dass die Geilheit ganz schnell Frust und Schmerzen rund um die Uhr weichen wird. Das Wort Orgasmusverbot hat bei ihr innerlich Alarm ausgelöst. Sie ist jetzt schon unterfi**kt und dann wollen sie mir das auch noch verbieten. Wie soll das gehen? Trotzdem und gerade deshalb hatte sie im Moment richtig Lust darauf gefi**kt zu werden. Sie konnte es sich nicht einmal selbst machen, weil ihre gefesselten Hände nicht bis zu ihrer Pussy kamen. Noch wusste sie nicht, wie hart das wirklich für sie werden wird, weil dazu noch eine permanente Geilhaltung kommen würde.
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RE: Mel ... wenn das Glück in Ketten liegt
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Datum:24.10.26 17:10 IP: gespeichert
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135. Eine netter Abend, bis …
Jack und Walther hatten nach seiner Rückkehr eine ganze Weile nach einem Termin gesucht, an dem sie in Ruhe über Brit und Walthers Verhältnis zu ihr und vor allem auch über die Vorgänge um Philip und Juliette reden konnten. Es war verdammt viel passiert und es sind noch eine ganze Reihe von Fragen offen. Unter anderem das Thema Philip und Olivers Aufnahme in das Institut.
Jack hatte sich dafür entschieden bei sich zuhause ein kleines Abendessen auszurichten. Außer Walther waren auch Tom, Ivan und Gabriella dazu einzuladen. Jack kennt eine wunderbare, ältere Französin die früher in einem Sternerestaurant in der Nähe von Paris gearbeitet hat. Sie übernimmt die kulinarische Abrundung des Abends und bringt auch gleich eine junge Dame für den Service mit.
Gegen zwanzig Uhr trudelten erst Walther und dann Gabriella mit Tom zusammen ein. Sie nahmen in Jacks Salon Platz und nahmen einen Pastis mit dem obligatorischen Schuss kalten Wassers als Aperitif. Gabriella und Tom waren sehr froh endlich mit Walther reden zu können. Alos plauderten sie gleich munter miteinander. Ivan kam etwas verspätet, was gar nicht seiner Art entsprach. Er hatte aber von unterwegs angerufen und sich entschuldigt. Sein Wagen, ein wunderschöner alter MGB Roadster, hatte etwas Starthemmungen.
Aber vorerst unterhielt man sich angeregt über weniger schwerwiegende Dinge. Unter anderem Konzertbesuche und ein neu von Ivan erworbenes Gemälde. Ziemlich schnell kam dann doch die Sprache auf Coby und wie es ihr geht. Ivan war in Plauderlaune und klärte seine Freunde darüber auf, was mit Coby läuft und wie sie zusammen klarkommen. Auch über ihre Zukunftspläne berichtete er. Wie Coby ihr neue Rolle im Institut als Teilzeitassistentin und gleichzeitig als Sklavin in Ausbildung ausfüllt. Da hat sich eine sehr gute Mischung aus weiterführender Abrichtung von Coby und gleichzeitiger Betreuung ebenfalls, aber in härterer, Abrichtung befindlicher Sklavinnen eingespielt. Die vier Neuzugänge, vor allem aber 9776 und 9860, wurden von ihr gemeinsam mit Conny betreut.
Die junge Dame, die den Service heute Abend übernommen hatte, betragt den Raum. Sofort verstummten die privaten Gespräche und man staunte über die Speisen auf den Tellern. Der erste Gang des Menüs wurde aufgetragen und die Gespräche wurden wieder lockerer und gingen in alle Richtungen. Ivan schaute sich interessiert die Serviererin an. Eine sehr hübsche Person dachte er. Nicht zu verachten. Trotzdem schaut sie Ivan mit Argwohn an. Irgendetwas gefiel ihr nicht an ihrem Auftreten. Immer wenn das Gespräch in Richtung Institut ging, lenkte Ivan geschickt das Gespräch in neutrale und eher belanglose Bahnen. Ivan schwärmte von einem neuen Röhrenverstärker, an dem er gerade restaurierte. Jeder hatte etwas aus seinem privaten Umfeld zu erzählen. Man kannte sich gut. Nach dem Dessert waren alle satt und hatten den dringenden Wunsch nach einem Espresso und danach nach einem Drink. Nach dem Espresso waren sie jetzt unter sich und die Gespräche wurden offener und expliziter. Man ließ sich gemütlich im Salon nieder. Die junge Dame bot sich für den Service im Salon an und fing sofort ungefragt an alle Anwesenden zu bedienen.
Zuerst wollten allen wissen, wie Walther es ergangen ist und wie sein Verhältnis zu Brit ist. Sie waren alle erstaunt und begeistert, als sie von den Plänen mit Oliver und Brit erfuhren. Genauso erfreut waren sie, als sie ihm hörten, dass Oliver von Walther das Angebot bekommen hat als Sir dem Institut beizutreten. Es war allen bekannt, dass Oliver bereits abgecheckt worden ist und seine Reputation makellos ist. Für die Abstimmung über Olivers Aufnahme reichte die heute versammelte Mehrheit an sich schon. Sie waren sich einig. Trotzdem würden sie morgen eine kurzes Teammeeting einberufen und eine Abstimmung aller Mitglieder durchführen. Das war geschriebenes Gesetz des Instituts.
Ivan sah sich das Treiben der jungen Dame eine Weile mit an. „Wie heißt du?“ wollte er wissen. „Amélie, Sir“ antwortete sie eine Spur zu unterwürfig. „Gut, Amélie. Du lässt uns jetzt besser allein. Wir wollen unter uns sein. Danke.“ Sie antwortete enttäusch klingend „Ja, Sir. Rufen Sie mich, wenn Sie etwas benötigen“. Jack gab ihr unmissverständlich zu verstehen. „Sie werden hier nicht mehr benötigt. Sie können Feierabend machen.“ Er ging kurz nach draußen und klärte das.
Der Status aller Sklavinnen war nacheinander kurz ein professionell abgehandeltes Thema. Außer bei Mel, waren alle auf einem guten Weg, wie es so schön heißt. Jack selbst brachte ehrlich ins Spiel, dass Mel zwar auch große Fortschritte gemacht hatte, aber ihr gesamte Selbstwahrnehmung noch lange nicht dort war, wo er sie sehen wollte. Sie haderte immer noch zu sehr mit dem, was mit ihr durch Mike passiert ist. Auch gäbe es keinen Sinn, die Abrichtung zu verschärfen, um sie weiter zu trainieren. Da sieht Jack im Moment das Ende der Fahnenstange erreicht. Er wird sich mit Sabine und Dr. Andrew zusammensetzen, um die weitere Erziehung von Mel zu planen. Mehr Härte und mehr Konsequenz verkapseln das Problem nur in einem angelernten Verhaltensmuster. Mel war hoch intelligent und hat das System der Abrichtung durchschaut. Sie kennt die Regeln und verhält sich erwartungsgemäß, kommt aber innerlich nicht weiter.
Die Tür im Flur klapperte und die Damen hatten offenbar das Haus verlassen.
Damit waren dann alle auf dem Stand. Ethan war noch ein Thema, dessen Aufnahme in ihre Reihen schon beschlossene Sache war. Dafür legte man dann einen weiteren kurzfristigen Termin fest. Er wird aber vorerst in Lady Gabriellas Fahrwasser segeln und mit ihr das Erziehungsteam für Juliette bilden. Juliette war inhaftiert und damit in Sicherheit, was die Causa Philip auf das Tapet holte. Coby war vor Philip ebenfalls in Sicherheit, aber es gibt einen sehr starken Verdacht, dass Philip eine Verknüpfung zum tödlichen verunglückten Mike und dessen Sklavenhändlerring hat. Es gibt eine ganze Reihe von Querverbindungen.
Sie diskutierten die Fakten, die bisher bekannt waren. Auch ganz offen, wer die Beteiligten an den Gangbangs mit Juliette waren, die Philip mit großer Wahrscheinlichkeit, außer Juliette selbst, erpressen will. Es war immer noch nicht klar, ob Philip sich an Juliette noch rächen bzw. an ihr Vermögen will. Finanziell steht er mit dem Rücken an der Wand. Außerdem hatten sie mit Philip erstens einen Maulwurf im Club, der sehr nahe an den Kern des Instituts gekommen war. Zweitens war er ein skrupellosen Geschäftemacher mit sehr guten manipulatorischen Fähigkeiten und drittens war er mutmaßlich Mitglied in einem Händlerring für Sklavinnen und deren Dienstleistungen.
Sie saßen drei lange Stunden und diskutierten noch über viele Details als Jacks Smartphone brummte. „Sorry, ich muss mal rangehen. Parker.“ Jack ging kurz aus dem Zimmer und nahm das Gespräch an. „Hallo Parker. Mitten in der Nacht. Wie geht’s dir?“ Parker war ein Mann, der keine Schnörkel liebte. Er bevorzugte den militärischen Duktus „Positiv, habe aber eine Reihe hoch brisanter Infos. Kann ich dich möglichst zeitnah treffen?“ Jack war hellwach. „Wie wäre es mit jetzt? Der innerste Kreis sitzt gerade noch bei mir zusammen“. Parker sagte kurz und knapp. „Bestätige, bin in x+20 bei euch.“ Dann legte er auf.
Jack ging zu den anderen zurück. „Hört mal kurz zu. Parker kommt gleich hierher. Es muss etwas sehr Wichtiges geben, sonst hätte er sich nicht um diese Zeit gemeldet.“ Das Team sah erstaunt auf. Und Ivan wandte sich direkt an Jack „Sag mal, wer war eigentlich die hübsche Serviererin, diese Amélie, die deine Köchin mitgebracht hatte?“ Jack sah Ivan irritiert an. „Das kann ich dir nicht sagen. Ich habe sie noch nie gesehen. Das muss eine Freundin von ihr sein.“ Ivan sprach ernst weiter. „Das Mädchen ist bei Licht betrachtet Philips Beuteschema. Ist mir übrigens gleich aufgefallen. Sie war mir zu oft in der Nähe der Tür unterwegs.“ Jack unterbrach ihn „Du meinst doch nicht etwa?“ Ivan sah ihn vielsagend an. „Ich bin gespannt was Parker zu berichten hat.“ Die Anwesenden nutzten die Zeit vor Parkers Erscheinen, um sich noch einen härteren Drink einzuschenken. Nur Gabriella ließ sich von Tom einen Martini einschenken. Man konnte gut sehen, dass allen das Zuhause von Jack vertraut war. Sie bewegten sich ganz vertraut und ungezwungen. Schon oft hat man hier gesessen und Pläne geschmiedet oder einfach nur entspannt über Gott, die Welt und ihre Leidenschaften diskutiert.
Die zwanzig Minuten waren noch nicht um, da klingelte es schon an Jacks Tür. Parker erschien mit einem seiner Gefolgsleute der Security. „Hallo Jack, sorry für die Störung. Es ist wichtig. Das ist Jason, einer meiner Ermittler und engster Vertrauter.“ Jason gab Jack die Hand. Jack hatte schon einen festen Händedruck, aber Jason toppte den noch um Längen. „Kommt rein, wir sitzen alle im Salon.“ Parker, selbstbewusste Auftritte gewohnt, trat mit festem Schritt in den Salon und grüßte mit einem freundlichen „Guten Abend, Ladys und Gentlemen. Entschuldigt die Störung“ und der Hand an der Mütze, die er gleich abnahm. „Das ist Jason, er ist integer und zählt zum inneren Kreise.“ Jason grüßte wortlos mit einem Kopfnicken.
Jack bot den Beiden ein Getränk an. Sie beließen es bei Wasser. Jack forderte Parker und Jason auf, sich zu setzen und zu berichten. „Okay, Ladys und Gentlemen. Es gibt beunruhigende Neuigkeiten. Die erste ist, dass Philip die ersten drei der insgesamt sieben Teilnehmer an den Treffen bei J. versucht hat mit den Fotos zu erpressen. Zwei haben signalisiert, dass sie auf seine Bedingungen eingehen werden. Aber nur, wenn Philip sicherstellen kann, dass er alle Kopien der Bilder vernichtet. Was er nicht garantieren kann. Weil wir von allen Bildern und Videos Kopien haben. Diesen Fakt haben wir anonym geschickt lanciert. Durch gedruckte Kopien, die jeder von ihnen als Posteinwurf bekommen haben. Philip ist außer sich gewesen. Der dritte hat sich quergestellt und Philip im Gegenzug einen Deal angeboten. Er solle ihm Juliette verkaufen und dann bekommt er das Doppelte bzw. das Dreifache der Summe, die er gefordert hat. Je nach Zustand und Fähigkeiten von Juliette auch noch mehr.“ Ein empörtes Raunen war von allen zu hören. Parker fuhr unbeirrt fort „Das hört sich an, wie auf einem Sklavenmarkt vor zweihundert Jahren. Dieser Vorschlag hat Philip, mit seinem Sklavenhändlerring auf die Idee gebracht, Juliette auch noch zwei anderen anzubieten. Allerdings als Mietoption. Ihr habt von uns in den letzten Wochen erfahren, dass wir Philip beobachten. Das hat erbracht, dass er in einem Waldgebiet, zirka zwei Stunden von hier, eine alte Jagdhütte umbauen lässt. Das Geld hat er sich offenbar von diesem Händlerring geliehen. Diese Baustelle wird unser Team übermorgen Nacht unter die Lupe nehmen. Wir vermuten das, was ihr jetzt vielleicht auch schon denken werdet. Es könnte ein Gefängnis für Juliette und mit Sicherheit noch andere Sklavinnen, die wir noch nicht kennen, werden. Philip hat noch nicht realisiert, wo Juliette sich aufhält. Das ist gut so.“ Ivan hatte beide Hände zu Fäusten geballt.
„Woher wissen wir das alles? Der zweite Erpresste war von uns bereits kontaktiert worden und hat uns von den Plänen des anderen berichtet. Nicht ganz freiwillig, wie ihr euch denken könnt.“ Parker grinste mit spöttisch verzogenem Gesicht. Den Anwesenden hatte es die Sprache verschlagen. „Es bleiben also noch vier potentielle Erpressungsopfer oder Kunden des Händlerrings übrig. Die Zwei, die das Mietangebot bekommen haben, haben wir unter Kontrolle. Wir haben ihre Finanztransaktionen der letzten fünf Jahre gecheckt und sie in der Hand. Nicht nur Steuerbetrug, sondern auch Geldwäsche und Unterschlagung öffentlicher Gelder. Es sind beides Politiker in Amt und Würden. Das werden wir in zum gegebenen Zeitpunkt parteipolitisch beenden. Der eine muss erst einmal eine gebrochene Nase kurieren. Er ist etwas unglücklich vor eine Tür gelaufen. Der Tollpatsch.“ Es mussten fast alle lachen. „Ich habe mitbekommen, dass Juliette jetzt bei euch richtig in Haft ist und nicht nur untergeschlüpft. Das ist sehr gut. Sie ist nicht mehr sicher da draußen und aus meiner Sicht auch nicht im Hoteltrakt. Passt sehr gut auf sie auf. Von mir aus sorgt dafür, dass sie, wenn sie es nicht schon ist, permanent irgendwo sicher angekettet ist. Das wisst und könnt ihr besser als ich. Ich weiß, dass Philip sich auch ein paar Leute besorgt hat bzw. dabei ist, die aus dem gewaltbereiten Milieu sind.“ Paker nahm einen Schluck Wasser.
„Das dicke Ende kommt noch. Ich muss euch nochmals in aller Form um Wachsamkeit ersuchen. Ihr hattet heute einen schönen Abend hier. Mit leckerem französischen Essen. Richtig?“ Jack schaute gespielt erstaunt. „Woher verdammt weißt du das eigentlich schon wieder?“ Parker lächelte in die Runde „Ich gehöre zu den gewöhnlich gut informierten Kreisen. Mehr brauche ich nicht sagen.“ Nach einer kurzen Pause fuhr er fort. „Mit dabei war eine sehr attraktive junge Frau. Das ist doch auch korrekt?“ Ivan sprang auf und rief in die Runde. „Fuck, ich habe es geahnt, Jack. Was habe ich dir vorhin gesagt? Philips Beuteschema.“ Er war außer sich vor Wut. „Und nun ratet mal, warum ich euch beim Essen pausenlos in die Gespräche gefunkt habe, wenn sie sich um das Institut, die Sklavinnen oder unsere Neigung zu drehen versuchten.“ An dieser Stelle schauten sich alle betreten an, weil sie Ivan vorhin kollektiv für etwas unhöflich oder besser etwas übertrieben mitteilsam mit persönlichen oder belanglosen Dingen hielten. Parker ließ ihn ausreden. „Die junge Frau sitzt jetzt gefesselt bei einem meiner Mitarbeiter und wird befragt. Ohne körperliche Gewalt. Kein Angst. Aber wir haben auch andere Methoden, wenn sie nicht kooperiert. Fest steht bereits jetzt, das hat sie schon gebeichtet, dass sie von Philip bzw. eher sogar dem Händlerring nicht nur rekrutiert wurde, sondern auch ein Art Abhängigkeit besteht. Details sind aus ihr aber ganz schwer herauszubekommen. Wir vermuten, dass sie vielleicht eine von diesen Mietsklavinnen ist.“
Walther fing sich zuerst. „Dann wäre es doch mehr als sinnvoll die Frau bei uns zu inhaftieren. Keine Abrichtungen etc. nichts dergleichen, aber eine sichere Haft und die Option sie in aller Gründlichkeit und Nachdruck befragen zu können. Sicher für sie, aber auch eine Kampfansage an diese Verbrecher. Für die Frau wird es erstmal kein Zuckerlecken, aber allemal besser als von miesen, gewissenlosen Sadisten zum Krüppel gemacht zu werden. Außerdem müssen wir wissen, welche Rolle sie wirklich spielt.“ Parker nickte „Genau daran haben wir ebenfalls gedacht. Das Verhör läuft gerade noch und dann würden wir sie zu euch bringen. Bereitet etwas vor und dann ist sie vorerst von der Bildfläche verschwunden und in Sicherheit. Für ihr persönliches Umfeld ist sie schon seit langem auf Weltreise. Sie ist also schon länger in der Gewalt dieser Verbrecher. Das weitere Vorgehen besprechen wir dann.“
Ivan stand immer noch am Fenster und schaute in die Dunkelheit. „Das ist alles schlimmer als wir dachten. Der unscheinbare Philip treibt es sehr bunt und wenn ich ihn in die Finger bekomme, bin ich mir sicher, dass er nach zehn Minuten den Namen Mike stammelt und danach nichts mehr. Wie heißt sie nochmal? Amélie.“ Das Bild wurde langsam immer runder, aber auch erschreckender. Jack wandte sich nochmals an Parker „Als wir Mike hochgehen ließen, da habt ihr doch von seinen Kontakten alle greifbaren unter eure Kontrolle gebracht. Ist das noch der Status Quo?“ Parker nickte „Positiv. Die haben auch einen Anteil daran, dass wir diese Ergebnisse haben. Sonst wären wir an die Erpressten aus dem Umfeld von Juliette nicht so schnell herangekommen. Und zwar genau an die, die Juliette oder eine andere Sklavin kaufen oder mieten wollen. Der Ring ist offenbar noch größer und zieht sich auch erheblich bis in hohe politische Kreise hier. Es ist die übliche Klientel für sowas. Deshalb haben wir zwei befreundete, private sagen wir Sicherheitsdienste in Frankreich und Italien mit ins Boot geholt. Die sind dort nämlich ihrerseits schon auf Hinweise diesen Ring betreffend gestoßen. Wir wissen, dass die Polizei bei solch einer wagen Faktenlage und politischen Verquickungen nichts unternimmt. Außerdem habt ihr alle keine Lust darauf, dass das Schloss und andere Einrichtungen von Vanilla-Beamten durchsucht werden. Wie sowas endet, das wisst ihr alle selbst besser als ich. Da können wir alle einpacken. Jedenfalls den Teil, der unsere Leidenschaften betrifft.“
Jasons Telefon brummte. „Moment.“ Er ging nach draußen. Jason war nach fünf Minuten wieder zurück. „Das Vögelchen hat gesungen. Zumindest begonnen. Es ist so, wie wir es vermutet haben. Sie ist eine von mehreren Mietsklavinnen. Aber erst seit wenigen Wochen aktiv in der Vermietung. Wie sich das anhört. Ekelhaft. Davor ist sie irgendwo, wie sie sagte, eingeritten worden. Hört sich wie Zuhälterei an. Wie machen wir weiter?“ Parker fackelte nicht lange „Jason, sag Bescheid, sie sollen die Frau sofort zur Kreuzung X21-13 fahren. Wir holen sie dort ab. Aber in vollen Fesseln bitte, damit sie nicht irgendwo entwischen kann.“ Jason verschwand wieder nach draußen, gab den Befehl telefonisch durch und kam zurück. „Sie fahren in x+15 los“ Parker schaute auf die Uhr und rechnete die Fahrzeiten im Kopf aus. „Wir müssen x+30 los. Dann treffen wir sie ohne Wartezeit. Ja…“ wandte er sich wieder an die anderen im Raum. „Das ist die aktuelle Lage. Juliettes Haus ist permanent überwacht. Mittlerweile durch zwei Mann vor Ort, nicht nur Video. Die Bank von Juliette ist informiert. Ihre Konten sind im Moment alle eingefroren. Darüber müssen wir sie informieren, sie braucht aber im Moment, außer ein paar Daueraufträgen, keine Verbindlichkeiten bedienen. Da sie bei euch in Vollpension ist …“ Parker grinste wissend „… hat sie keine Kosten weiter.“
Parker schaute nochmals auch seine Uhr und salutiert flüchtig „Wir müssen los. In x+120 sind wir am Schloss. Also in zwei Stunden. Bereitet alles für die Übernahme der Gefangenen vor. Und wie gesagt, schließt sie sicher weg, bis wir mehr wissen was da läuft. Philip schafft es immer wieder für ein paar Tage zu verschwinden. Wie ihm das gelingt, ist uns nicht klar. Noch nicht. Und noch eines. Überprüft nochmals alle Mitglieder eures Clubs. Alle ohne Ausnahme. Wechselt von allen die Zugangscodes. Ich weiß von dem Event … ist gerade keine gute Idee.“ Mit diesen Worte ging er mit großen Schritten an Jason vorbei zur Tür. Jason grüßte auch zum Abschied und weg waren sie.
Jack rief im Schloss an. Sir Nelson war am anderen Ende. „Guten Abend Nelson. Wir brauchen dringend, also in zwei Stunden eines der sicheren Verliese.“ Sir Nelson war erstaunt. „Nanu, eine spontane Bestrafung, eine Spielrunde für gute Freundinnen, oder was?“ Er lachte. „Nelson, mir ist gerade nicht nach Scherzen zumute. Wir müssen aus Sicherheitsgründen eine Sklavin inhaftieren. Mach das Verlies fertig.“ Nelson fragte die Details ab. Jack war ein wenig kurz angebunden. „Ja, komplettes Set Fesseln. Keine Polizeifesseln, richtige. Kein Keuschheitsgürtel, kein Knebel, nur Fesseln. Aber so, dass sie niemand befreien kann, auch wenn er in das Verlies kommt. Die Schlüssel kommen dann zu mir. Alles Nähere vor Ort. Wir sind gleich unterwegs. Beeil dich, es ist sehr wichtig.“ Jack legte auf. „Das ist geklärt. Wer fährt mit ins Schloss?“ Gabriella meldete sich sofort. „Als Frau sollte ich sie mit in Empfang nehmen. Sie ist mit Sicherheit fertig mit den Nerven und was sie bei uns erwartet, wird ihre Vorstellungskraft erst einmal sprengen. Morgen müssen wir mit ihr dann ganz in Ruhe reden.“ Jack unterbrach sie. „Wir reden mit ihr vorerst überhaupt dich. Das überlassen wir erst einmal Parker und seinen Profis.“ Gabriella nickte. „Okay. Ich würde trotzdem bei ihr auch die erste Nacht bleiben. Ich lasse mir nachher eine Matratze ins Verlies legen. Sicher ist sicher.“ Es stimmten alle zu und damit war der Abend auch gelaufen.
Ivan, Walther und Tom gingen auch zum Auto. Ivan wollte zu seinem Wagen laufen. Walther hielt ihn am Arm fest „Sollten wir nicht auch zum Schloss fahren? Vielleicht gibt es nachher noch Neuigkeiten von Parker.“ Tom und Ivan stimmten zu, setzen sich in den Wagen von Walther und fuhren kurz nach Jack und Gabriella los. Nach einer halben Stunde Stille brach Ivan das Schweigen. „Ist euch in den Sinn gekommen, dass die Frau, die wir gleich einliefern werden, auch Serviererin ist wie Juliette es in ihrem Freizeitjob auch gewesen ist?“ Walther und Tom sahen beide auf und gaben erstaunte Laute von sich. „Mensch Ivan, du hast recht.“ Meinte Tom. „Was, wenn sich die beiden kennen? Vielleicht kennt sie auch Philip. Das ist naheliegend.“ Ivan sinnierte weiter. „Dann sollten wir die beiden morgen einander vorstellen. Nur dumm, dass Juliette morgen ihre neuen Fesseln bekommen soll und nach dieser Prozedur nicht mehr ansprechbar sein wird.
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| DerFeger |
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Freak
 

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RE: Mel ... wenn das Glück in Ketten liegt
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Datum:24.10.26 19:06 IP: gespeichert
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Hallo Hank
das wird ja noch richtig heftig.
mfg
DF
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Stamm-Gast
 

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RE: Mel ... wenn das Glück in Ketten liegt
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Datum:26.10.26 14:12 IP: gespeichert
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136. Sicherheit hat ihren Preis
Ivan, Tom, Walther kamen kurz nach Jack und Gabriella im Schloss an. Sie trafen sich in den Räumen der Inmate-Prozedur. Jack fragte Gabriella „Was machen wir mit ihr? Rasieren wohl kaum.“ Sie schaute ihn an und überlegte. „Das kommt darauf an. Moment.“ Sie telefonierte kurz. „Sorry Andrew, dass ich dich so spät überfalle. Ich weiß, dass du im Haus bist. Ich brauche dich im Gefängnistrakt. Und noch zwei Helfer für eine Schnellaufnahme einer Sklavin. Duschen, unter Umständen rasieren und dann Unterbringung. Auch jeden Fall brauchen wir einen Schnellcheck, ob sie gesund ist.“ Sie hörte sich die Antwort an. „Danke, bis gleich.“ An die anderen gewandt „Okay, es kommt gleich jemand, der die Aufnahme durchführen wird. Lasst mich danach mit ihr kurz allein. Ich denke, das wird sie für den Moment komplett überfordern.“
Eine Stunde später klingelte das Telefon von Jack. Parker war dran und avisierte die Ankunft am Schloss in zehn Minuten. Die Security ließ Parker und Jason in den Schlosshof fahren. Der Wagen hielt und Lady Gabriella ging auf den Wagen zu, um die Frau in Empfang zu nehmen. Man hatte ihr, wie üblich eine Kapuze über den Kopf gezogen, damit sie nicht wusste, wo lang sie fuhren. Außerdem war sie an Händen und Füßen mit Hand- und Fußschellen gefesselt. Lady Gabriella half ihr aus dem Wagen und führte sie vorsichtig und langsam in das Gebäude. Die Tür schloss sich hinter ihnen und erst dann nahmen sie ihr die Kapuze ab. Das Licht blendete sie und sie blinzelte in paar Sekunden. Ihr schönes Gesicht sah verweint und verschmiert aus. Lady Gabriella schaute es sich genau an. Nein, Ohrfeigen hatte sie nicht bekommen. Gut so, sonst hätte Parker von ihr einen verbalen Einlauf bekommen.
„Wie heißt du?“ fragte Lady Gabriella sie. Die junge Frau von Anfang zwanzig, antwortete ihr nicht gleich. Als ob sie ihren Namen vergessen hatte. Nach ein paar Sekunden antwortete sie „Sofia“ Sie stolperte dabei über ihre Fußfesseln und Lady Gabriella musste sie beherzt auffangen. „Mach langsam, du bist auch an den Füßen gefesselt. Das weißt du?“ Sie nickte. „Warum?“ „Zu deiner Sicherheit“ bekam sie zur Antwort. Lady Gabriella wunderte sich. Sofia hat sie sich jetzt genannt. Vorhin aber Amélie. Komische Sache.
Sofia wurde in den Behandlungsraum geführt und schaute sich ängstlich um. Die Assistentin von Dr. Andrew nahm sich Sofias an und nahm ihr erst die Handschellen und dann die Fußschellen ab. Die Fußschellen waren gerade ab, da sprintete Sofia zur Tür, riss sie auf und rannte den Flur entlang. Lady Gabriella und Sir Jack standen vor dem Raum und warteten, bis Sofia realisiert hatte, dass der Flur abgeschlossen war. Am Ende setzte sie sich auf den Fußboden und weinte resigniert. Lady Gabriella ging zu ihr, half ihr auf und geleitete sie zurück. „Du bist hier in Sicherheit. Die hat im Moment aber auch seinen Preis, weil du in aller höchster Gefahr bist. Dazu kommt, dass du versucht hast uns auszuspionieren und auch nicht ehrlich zu uns bist. Das mögen wir gar nicht.“ Sofia sagte nichts und setzte ein trotziges Gesicht auf. „Wir haben hier besondere Aufnahmestandards und denen wirst du jetzt unterzogen. Die nächsten Tage werden sehr unbequem für dich, aber auch sehr sicher. Du wirst uns vertrauen müssen. Wir können dir nicht vertrauen, du bist verstockt, unehrlich und nicht kooperativ. Deshalb gibt es für dich auch keine einfache Unterbringung. Morgen besprechen wir genauer, warum du hier bist und wie es weitergeht. Den Männern vorhin hast du schon wage erzählt mit welchen Leute du dich eingelassen hast. Das hier mag für dich vielleicht ähnlich aussehen, aber wir verkaufen oder vermieten dich nicht. Also sei kooperativ. Sonst zwingen wir dich. Glaube mir, das können wir gut. Das ist kein Spaß hier. Okay?“ Sofia reagierte nicht. Sie wurde entkleidet, geduscht und weil sie sehr lange Haare hatte und diese überhaupt nicht zu den Sicherheits- und Hygieneregeln des Instituts passten, wurden sie abgeschnitten. Sofia ließ alles fast regungslos über sich ergehen als sie nackt auf einen Behandlungsstuhl geschnallt wurde. Allerdings sah sie nach dem Abschneiden furchtbar aus. Lady Gabriella sah die verschnittenen Haare und gab der Assistentin die Anweisung. „Dann lieber alles ab.“ An Dr. Andrew gewandt frage sie „Macht Jim das Verlies zurecht?“ Er nickte „Ist in Arbeit.“
Da Sofia noch auf dem Stuhl fixiert war, war es ein Leichtes ihr den Kopf komplett zu scheren, einzuschäumen und kahl zu rasieren. Irgendwann weinte und schluchzte Sofia, sagte aber auch jetzt kein Wort. Sie konnte überhaupt nicht einordnen, was hier mit ihr gerade passiert. Danach wurde sie im Intimbereich und am restlichen Körper rasiert und mit einer Lotion eingecremte. Eine Lotion ohne Haarwuchsstop, nur zur Pflege. Eine solche Behandlung hatte Sofia noch nie erlebt. Die letzten Monate war sie schon oft entwürdigend behandelt worden, aber das war neu. Dass sie jetzt überhaupt keine Haare mehr hatte, machte ihr schwer zu schaffen, aber in dem gesamten Gefühlschaos ging das irgendwann mit unter.
Als man mit ihr fertig war, wurden die Riemen an den Armen gelöst und sie musste die Hände nach vorne strecken. Die Handschellen klickten und Sofia schaute erstaunt und gleichzeitig apathisch zu. Bevor die Beine und Füße von der Fixierung befreit wurden, bekam sie wieder Fußschellen angelegt. Dann erst durfte sie aufstehen. Ihr wurde eine Bauchkette umgelegt und die Handschellen mit einer Bluebox vor dem Bauch fixiert. Das war sehr unbequem und auf Dauer schmerzhaft. Sie sah anklagend an sich herunter. Jetzt sprach sie doch „Bekomme ich nichts zum Anziehen?“ Lady Gabriella sagte gelassen „Nein, du wirst bis auf weiteres nackt gehalten, wie alle Insassen hier.“ Sofia riss die Augen auf. Nackt gehalten … wie sich das anhörte. Wie Viehhaltung. Dann weinte sie wieder. „Hast du Hunger?“ Sie nickte und bekam eine Flasche Flüssignahrung, die sie mit verzogenem Gesicht trotzdem langsam schuckte. Etwas anderes war gerade nicht verfügbar. Zum Abschluss wurde sie in einen Rollstuhl gesetzt und zum Lift gefahren. Es ging zwei Etagen in die Tiefe zu den Verliesen. Sofias Verlies war am Ende des rechten Ganges. Das Gitter stand schon offen und der Rollstuhl wurde ohne Stopp bis in die Mitte der Zelle geschoben. Das Gitter der Zelle wurde von innen verschlossen. Lady Gabriella folgte Sofias Blick zur Tür. „Weil du vorhin fliehen wolltest.“ Sofia schaute sich in der Zelle um und zuckte erschrocken zusammen. „Was habt ihr mit mir vor?“ Lady Gabriella „Wir werden dich hier in Ketten legen, damit du erstens nicht wieder abhaust und zweitens dich hier auch niemand entführen kann. Und drittens als Strafe für dein Unehrlichkeit und das Spionieren. Das wird für dich unbequem und am Anfang auch sehr demütigend sind. Das ist durchaus von uns so gewollt. Glaube mir, du bist hin höchster Gefahr und das ist im Moment fast die einzige Möglichkeit dich vor denen zu schützen, die dich bisher in ihrer Gewalt hatten.“ Sofia sah sie ungläubig an und schaute wieder zur Tür. „Du brauchst an Flucht gar nicht mehr zu denken. Wir sorgen vorerst dafür, dass du permanent gefesselt bist. Und außerdem hast du uns bespitzelt. Das hat auf jeden Fall noch ein Nachspiel. Nur eines sei dir gesagt, dass ist kein Spaß hier. Wir verstehen verdammt wenig Spaß, wenn wir angegriffen werden.“ Lady Gabriella zeigte mit der Fußspitze auf eine Stelle am Fußboden. „Setz dich hierher.“ Sofia zögerte „Mach schon, es ist schon spät.“ Sofia stand aus dem Rollstuhl auf und setzte sich an die gezeigte Stelle auf den weichen Fußboden.
Als erstes legte Lady Gabriella das Halseisen um den Hals, und schloss es ab. Die Kette am Halseisen war schon fest mit der Wand verbunden. Sofia weinte leise vor sich. Lady Gabriella öffnete ihrer Bauchkette, entfernte die Bluebox und nahm ihre gefesselten Hände. Dann öffnete sie ihre Handschellen und im Anschluss die Fußschellen. Ohne Verzögerung legte sie Sofia je ein Fußeisen an um jedes Fußgelenk und verschloss es. Zum Schluss kamen die Handeisen, die sie ebenfalls sorgfältig abschloss. An jedem Eisen war ein einzelne Kette angeschlossen, die alle an je einem separaten Ring an der Wand angeschlossen waren. Fünf Ketten, fünf Eisen, fünf Wandringe, fünf verschiedene Schlösser. Das war sicher. Sofia schaute an sich herunter. Ihr anklagender Blick verriet, dass sie das alles abartig fand. Die psychologische Wirkung der Fesseln war enorm. „Sei froh, du hast viel Bewegungsspielraum und keine Ketten zwischen den Füßen und den Händen. Das kann sich aber ganz schnell ändern, wenn du nicht mitspielst. Jetzt leg dich hin und versuche zu schlafen.“ Sofia ließ sich ungelenk zur Seite fallen und wurde von Lady Gabriella mit einer dünnen Decke zugedeckt. Das war Luxus im Gegensatz zu den sonstigen Haftstandards hier. „Ich bleibe über Nacht bei dir. Versuche dich nicht verrückt zu machen wegen der Fesseln. Es ist im Moment das Beste für dich. Ich bin in einer halben Stunde wieder bei dir.“
Mit diesen Worten schlossen sie das Gitter des Verlieses und ließen Sofia allein. Das Licht im Gang blieb gedimmt an. Damit sie nicht ganz im Dunklen lag. Die Sklavinnen in den Verliesen nebenan hatten alle irgendwie mitbekommen, dass hier eine besondere Insassin eingeliefert worden war. Allerdings war es bei Strafe verboten sich von Verlies zu Verlies zu unterhalten. Das endete immer mit einem Knebel für alle. Also herrschte jetzt auch Ruhe.
Als Lady Gabriella nach einer halben Stunde wiederkam, lag Sofia unter ihrer Decke und schlief. Sie war verunsichert, ängstlich und erschöpft eingeschlafen. Lady Gabriella zog die Decke über ihr zurecht und legte sich neben sie auf die Matratze. Sie brauchte ein Weile, bis sie einschlafen konnte. Wer weiß, was die Verbrecher mit Sofia alles gemacht haben. Sie hatte ein paar kleine Narben auf ihren Brüsten, den Innenseiten der Oberschenkel und den Fußsohlen gesehen. Hier ist etwas Größeres im Gange. Wir können nur hoffen, dass der knallharte Profi Parker mit seinen Jungs das in den Griff bekommt. Parker ist mehr als gut vernetzt und mit allen Wassern gewaschen. Ein gefährlicher Mann, wenn man ihn zum Feind hat, aber sonst ein feiner Kerl. Irgendwann war auch sie eingeschlafen. Bis Sofia auf einmal anfing zu schreien. Lady Gabriella war sofort wach. „Sofia? Was ist los?“ Sofia war nicht wach, sie schien eine Alptraum zu haben. Also setzte sie sich neben Sofia, nahm ihr Hand und streichelte sie. Bis sie sich beruhigte und weiterschlief.
Ob das gut ist, dass wir sie hier in Ketten legen? Keine Ahnung, wir haben unsere Standards. Dahinter verstecken wir uns gerade ein wenig, dachte Gabriella. Aber es gibt einen wirklich triftigen Grund und wir wissen auch noch nicht, welche Rolle Sofia spielt. Vielleicht ist sie nicht so harmlos, wie es scheint. Und was ist mit einer Gefahr von innen? Wir haben gemerkt, dass wir im Visier dieser Sklavinnenhändler und Verbrecher sind. Egal, wir gehen bei Sofia auf Nummer sicher. Sie ist nicht die Einzige, die hier mit Fesseln Probleme hat. Damit können wir umgehen.
Am nächsten Morgen wurde Lady Gabriella wach, weil es lauft klapperte. Sofia war bereits wach und versuchte sich von ihren Ketten zu befreien. Sie zerrte verzweifelt und planlos abwechselnd an den Ketten. Am meisten machte ihr offenbar das Halseisen mit der Kette zu schaffen. Lady Gabriella schaute sich Sofias Kampf ein paar Minuten unbemerkt an, um einschätzen zu können, was los ist. Sie war sehr aggressiv und aufgebracht, ging aber ohne jedes Konzept vor. Dann sprach sie sie an. „Guten Morgen Sofia. Was ist los? Was tust du?“ Sofia erschrak, weil sie nicht mitbekommen hatte, dass sie beobachtet wird. „Ich will hier raus. Das halte ich nicht aus. Die Fesseln, die Ketten, die Enge, euch.“ Lady Gabriella stand auf und setzte sich neben sie. „Beruhige dich. Du hast keine Chance dich zu befreien. Also entspann dich. Sofia, du hast dir das alles selbst eingebrockt. Was auch immer im Vorfeld passiert ist, jetzt stellst du eine Gefahr für dich und für eine ganze Menge anderer Menschen dar. Ich habe es dir gestern bereits gesagt, du bist ein Spitzel und wirst auch so behandelt. Jemand hat dich vor seinen Karren gespannt und mit Sicherheit wurdest du dazu gezwungen. Solange wir von dir nicht wissen, wer du wirklich bist und was dein Auftrag bist, wirst du behandelt wie ein Feind. Noch wissen wir nicht genau, wer es war und warum sie dich unter ihrer Kontrolle haben. Aber vielleicht bist du aber auch ein Täter? Wissen wir es? Noch nicht. Wir werden es aber herausbekommen. Darauf kannst du wetten. Du hast zwar einiges bereits erzählt. Was genau, das weiß ich erst nachher. Es ist aber nicht viel. Eines versichere ich dir, bis nicht genau geklärt ist, was mit dir los ist, woher du kommst, wer dich geschickt hat und warum, wirst du hier angekettet bleiben. Und noch eins. Wir sind hier ein BDSM-Institut, welches darauf spezialisiert ist, einvernehmlich Schmerzen qualifiziert auf höchstem Niveau zuzufügen. Und wir verfügen über einen große Auswahl an Fesseloptionen, gegen die deine Fesseln jetzt ein Spaziergang sind. Fasse das ruhig als Drohung auf. Wir klären das mit diesen Leuten, die dich geschickt haben, auf unsere Weise und so lange bleibst du hier. Wir wissen, was wir tun und wenn du weiterhin dagegen opponierst, ziehen wir die Schrauben an. Versprochen.“ Während sie das sagte, hatte sie das Kinn von Sofia zwischen ihre Finger genommen und sie gezwungen sie anzuschauen. Sofia war dnach leichenblass und sackte in sich zusammen.
Lady Gabriella gab ihr etwas zum Trinken und war im Begriff zu gehen. „Lady, was ist, wenn ich mal muss?“ Lady Gabriella antwortete noch im Hinausgehen. „Pisse einfach auf den Boden. Denke daran, dass du dir eine Stelle am Rande deines Bewegungsradius suchst, sonst liegst du feucht. Für das große Geschäft rufst du. Du bekommst nachher sowieso einen Einlauf und danach gibt es nur noch Flüssignahrung. Da du ein Fluchtkandidat bist, bleibt uns keine andere Wahl. Ende der Diskussion.“ Das Gitter fiel ins Schloss und Lady Gabriella rauschte davon.
Sofia legte sich resigniert zurück und dachte nach. Irgendwie bin ich hier auch in einer Art Hölle für Sklavinnen oder Sklaven oder einem BDSM-Foltercamp oder was auch immer angekommen. Aber wenigstens werde ich hier einigermaßen gut behandelt. Es ist zwar alles demütigend, aber nicht menschenverachtend. Das war vor ein paar Wochen ganz anders. Sie erinnerte sich daran zurück und ihr war ganz schlecht. Deshalb versuchte sie diese Erinnerungen zu verdrängen und fing an leise zu singen. Was sie übrigens sehr gut konnte.
Eine geraume Weile später klapperte es an der Gittertür. Ein junger Mann schloss auf, sah sich die nackte Sofia wohlwollend an und grüßte sie freundlich. Sofia versuchte ihre Blöße mit der Decke zu bedecken. Er lachte. „Ich habe schon mehr nackte Frauen gesehen. Aber gut siehst du aus.“ Dann holte er vor der Tür von einem Rollwagen etwas Schweres. Das hängte er mit etwas Kraftaufwand an einen massiven Haken neben die Tür in Sofias Zelle. „Was soll das werden?“ fragte Sofia ängstlich. Der Mann schaute sie freundlich an. „Das sind Straffesseln. Werden wohl für dich sein. Ich soll sie nur herbringen.“ Dann winkte er ihr kurz zu, schloss das Gitter ab und verschwand. Sofia schaute entsetzt auf das, was da hing. Das waren ein Halseisen, zwei Handeisen und zwei Fußeisen, die alle mit kurzen und lange Ketten verbunden waren. In der Mitte hing ein noch größeres Eisen. Sofia braucht eine Weile, um zu erkennen, dass das wohl um die Taille kommt. Das alles zusammen muss doch unendlich schwer sein. Oh mein Gott, wo bin ich hier gelandet. „Zu meiner Sicherheit. Die spinnen alle.“ Sagte sie laut in die Stille ihres Verlieses.
Lady Gabriella hat die Fesseln nicht zufällig in Sofias Verlies bringen lassen. Sie sollen schon mal im Vorfeld ihre psychologische Wirkung entfalten. Bevor sie zum Einsatz kommen. Denn wie es scheint, war Sofia nicht bereit kooperativ zu sein. Das Gespräch oder besser Verhör nachher wird Klarheit bringen.
Nach einer Weile kam Lady Gabriella wieder. Diesmal hatte sie Sir Nelson und Conny dabei. Sie schlossen die Fesseln von Sofia auf und legten ihr wieder Hand- und Fußschellen an. Diesmal ging es in den Nassbereich dieser Etage. Dort würde sie, wie alle anderen Insassinnen einen gründlichen Einlauf bekommen. Nach dem Einlauf war Sofia demoralisiert, aufgebracht und fühlte sich beschmutzt. Sie wurde wieder im Verlies angekettet. Nachdem sie sich beruhigt hatte, wurde ihr bewusst, dass sie das Problem mit dem großen Geschäft nicht mehr hatte. Sie glaubte es selbst nicht, aber das erleichterte sie mental. Irgendwie musste sie ihr Kräfte einteilen, denn sie war nicht bereit hier alles auszupacken, was sie vielleicht von ihr wissen wollten.
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von hank424242 am 26.10.26 um 14:13 geändert
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137. Juliettes schwerer Tag beginnt …
Der Tag an dem Juliette ihre persönlichen Fesseln in aller Öffentlichkeit angelegt bekomme soll, ging damit los, dass sie sich wieder vor Aufregung übergeben musste. Sie hatte die ganze Nacht nicht geschlafen. Es war Angst vor dem, was sie ihr als Fesseln zugedacht hatten und die Angst vor der öffentlichen Demütigung. Für Juliette war der Tag jetzt schon eine Katastrophe. Dabei war noch nichts passiert. Conny war kurze Zeit später bei ihr und versucht sie zu trösten, während sie sie unter die Dusche verfrachtete. Sie half ihr bei der Körperhygiene und beim Zähneputzen. Noch konnte Juliette vieles allein machen, weil die Hände nur zusammengeschlossen, aber sonst beweglich waren. Beim Duschen merkte sie, dass ihr fast nichts mehr wehtat. Der Bereich um den Anus ein kleinwenig. Selbst die Schäkel an den Nippeln verursachten fast keine Schmerzen mehr. Außer dem permanenten Zug. Die Schamlippen waren bereits komplett verheilt und die Tunnel in der Nase scheinbar auch. Ihr Füße machten ihr am meisten zu schaffen, weil deren verschweißten Fesselringe dafür gemacht waren Schmerzen zu verursachen. Daran wurde sie bei jedem Schritt erinnert.
Als alles sauber war und sie wieder auf ihrer Bettkannte saß, trank sie vorsichtig eine Flasche der Flüssignahrung. Conny hatte darauf bestanden, weil sie für nachher viel Kraft braucht. Das ließ nichts Gutes für Juliette ahnen.
Irgendwann waren die zwei Stunden um und Ethean erschien in der Krankenstation. Er begrüßte Juliette herzlich und mit viel Zärtlichkeiten. Er verlor auch kein Wort über das Bevorstehende. Nach einer halben Stunde, in der er sehr beruhigend auf sie eingewirkt hatte, befahl er sie sich zu erheben und führte sie aus dem Raum. Dabei drückte er sie nochmals fest an sich. Diese wenigen Augenblicke inniger Nähe taten Juliette unendlich gut. Vor der Tür stand ein Transportkäfig. Trotz dieser immer wieder entwürdigenden Art des Transports, war sie dankbar, dass sie nicht laufen musste. Sie wurde vor die Tür des Gerichtssaals gefahren. Rechts neben dem Eingang war ein Rohr montiert, welches an einer Seite fest an der Wand montiert war und auf der anderen Seite ein Halseisen als Abschluss hatte. Das Rohr war zirka einen Meter lang und sehr stabil. Juliette wurde aus dem Käfig geholt und zu dem Halseisen geführt. Das Eisen wurde aufgeklappt und Juliette musste sich leicht auf Zehenspitzen stellen damit es ihr um den Hals gelegt werden konnte. Das Eisen wurde geschlossen und mit einem Vorhängeschloss gesichert. Die Ringe und die Stahlschienen an ihren Füßen bereiteten ihr heftige Schmerzen. Auf Zehenspitzen stehen war der worst case mit diesen Fesseln an den Füßen. So musste Juliette frei im Gang vor dem Gerichtssaal stehen und nach und nach trudelten die Besucher ein. Fast jeder nutzte die Gelegenheit die dort angeschlossen stehende Sklavin zu befingern. Juliette fand sich so sehr gedemütigt, dass sie hemmungslos weinen musste. Manch ein Besucher wischten ihr die Tränen ab, andere steckten ihr den Finger in die Pussy. Zwei Besucher fingerten sie neugierig am Arsch. Nach ihrer OP waren das die ersten analen Berührungen. Die fühlten sich unwirklich intensiv an und gleichzeitig unglaublich beschämend an. Jetzt wurde ihr die Wirkung ihrer exponierten Rosette erst richtig gewahr. Sie hatte einen roten Kopf vor Scham und sie konnte ihre Tränen nicht zurückhalten. Das ganze Setting so am Pranger stehen zu müssen, verfehlte seine Wirkung nicht. Die Demütigung war perfekt und das war nur das Vorspiel. Wie lange sie so vorgeführten werden soll, stand in den Sternen. Klar war nur, dass ihr das schon erhebliche mentale und körperliche Kräfte abverlangt.
Nach drei Stunden war sie völlig entkräftet und die Tränen rollten, als Ethan zu ihr kam und das Halseisen öffnete. „Tut mir leid, aber dein Einschluss in die Fesseln wurde für heute abgesagt und verschoben. Ich bringe dich in dein Verlies zurück und werde ich später besuchen. Es gibt Unregelmäßigkeiten, die erst geklärt werden müssen. Mit diesen Worten hob er Juliette in einen Transportkäfig und fuhr sie in ihr Verlies, in dem sie schon über eine Woche nicht mehr war. Juliette war sowohl erleichtert als auch enttäuscht. Jetzt verzögerte sich ihr Start in die reguläre Erziehung. Irgendwas liegt in der Luft. Das Leute vom Team sind alle etwas hektischer als sonst. Sie kennt sie nur absolut in sich ruhend und konzentriert.
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RE: Mel ... wenn das Glück in Ketten liegt
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138. Das erste Verhör
Gegen Mittag wurde das Gitter von Sofias Verlies aufgeschlossen und zwei Securitymänner erschienen gemeinsam mit Lady Gabriella. Diese gab einem der Männer einen Schlüsselbund mit den Schlüsseln für Sofias Fesseln. Bevor die Fußeisen geöffnet wurden, bekam sie Fußschellen angelegt, erst danach wurden ihr alle anderen Fesseln, auch das Halseisen abgenommen. Sie bekam einen Bauchkette umgelegt und ihr wurden die Hände mit Handschellen und einer Bluebox vor dem Bauch fixiert. Lady Gabriella führte sie auf den Gang hinaus. Sie gingen langsam laufend zum Lift und eine Etage höher in den Bereich der Folterkammern. Sie steuerten allerdings nicht auf eine der Folterkammer zu, sondern in eine Art Verhörraum mit einem Stuhl in der Mitte des Raumes und einem Tisch mit drei Sitzplätzen in einer Reihe davor. Sofia wurde auf den einzelnen Stuhl gesetzt. Ihr Hände blieben mit der Box an den Bauch gefesselt und dadurch konnte sie nur unbequem auf der Kante des Stuhls sitzen, weil sonst die Hände durch die Handschellen zu sehr schmerzten. Sofia war klar, dass das „Gespräch“ ein Verhör werden würde. Nach einer Viertelstunde erschienen Parker, Jason und Sir Jack im Raum. Kurze Zeit später gesellte sich Lady Gabriella hinzu, die sich allerdings auf einen Stuhl im Rücken von Sofia setzte. Sie war die Beobachterin und wenn man so will die Beschützerin von Sofia. Sie hatte auch eine Flasche mit einem Getränk für Sofia dabei.
Als sich alle gesetzt hatten, wurde von oben ein Licht auf Sofia gerichtet. So saß sie dann eingeschüchtert und exponiert vor dem Tribunal der drei Herren. Sir Jack eröffnete das Verhör. „Sofia, wir sitzen hier, weil wir eine Reihe von Fragen an dich haben. Wir hoffen in deinem Interesse, dass du kooperativ bist. Wir entschuldigen uns für deine momentanen Haftbedingungen, aber die angespannte Sicherheitssituation nicht nur von deiner Person, sondern einer ganze Reihe anderer Personen hier, lässt keine andere Lösung für uns zu. Dass die Situation so ist wie sie ist, hast du in nicht unerheblichen Teilen mitzuverantworten. Deshalb auch das Verhör hier. Wir sind nicht von der Polizei, wir sind hier eine, sagen wir BDSM- und Fetisch-Einrichtung, die auf Diskretion und Loyalität angewiesen ist und diese kompromisslos einfordert. Dementsprechend erwarten wir von dir Ehrlichkeit und Offenheit, um dich und andere vor Verbrechern der üblen Sorte zu schützen. Jason … du beginnst.“
Jason stand professionell lässig auf, ging zu Sofia und schaute ihr wortlos in die Augen. Sehr lange, sie erwiderte trotzig seinen Blick. „Du bist also Sofia. Du kommst aus Inveraray. Du bist Schottin?“ Sofia nickte. Jason schaute sie streng an. „Antworte entweder mit Ja oder Nein oder in ganzen Sätzen.“ Sofia antwortete „Ja“ und schaute zu Boden. „Du bist zweiundzwanzig Jahre alt?“ „Ja“ kam die Antwort. „Was machst du beruflich?“ Sofia überlegt kurz „Ich habe als Souchefin in einem kleinen Restaurant in Birmingham gearbeitet. Bis das Restaurant geschlossen wurde. Dann war ich auf Jobsuche und habe als Serviererin hier und da ausgeholfen. Erst in Birmingham, dann hier in der Nähe.“ Jason fragte weiter „Das war alles? Mehr nicht?“ Er schaute wieder eindringlich an. „Nein, mehr nicht.“ Antwortete Sofia.
Sir Jack lenkte das Gespräch in eine andere Richtung. „Du kennst Madam Durand, die französische Köchin.“ Sie antwortete knapp und mit leicht verändertem Tonfall „Ja“. „Wie lange kennst du sie schon?“ Sofia schluckt kurz, was Jason und Parker sofort registrierten. Sie antwortete nicht. „Kann ich etwas zu trinken haben?“ Parker gab Lady Gabriella ein Zeichen. Sie stand auf und gab ihr einen Schluck. Dabei legte sie ihr die Hand auf beruhigend auf den Unterarm. „Wie lange kennst du Madam Durand schon?“ wiederholte Sir Jack. Sofia schwieg weiter. „Okay“ sagte Parker und stand auf. Er baute sich vor Sofia auf und schaute sie mit stechendem Blick an. „Kann es sein, dass du uns schon hier etwas verheimlichen willst? Du scheinst nicht zu ahnen, in welcher Gefahr du dich befindest und mit wem du dich eingelassen hast.“ Immer noch keine Reaktion, außer dass sie ihren Kopf senkte und nackt, wie sie war, auf dem Stuhl hin und her rutschte. Es war alles sehr entwürdigend, aber noch viel mehr kompliziert. Wenn sie jetzt mehr verriet, was machen dann diese Leute vom Ring mit ihr? Wer waren diese Leute hier? Sie hatte weder einen Plan noch eine Ahnung, wie sie sich verhalten soll. Also schwieg sie weiter.
Parker fuhr fort „Du hast uns bereits erzählt, dass du von einer Organisation, deren Namen du angeblich nicht kennst …“ Sofia unterbrach ihn aufgebracht „Kenne ich auch nicht.“ Parker zog die Augenbrauen hoch. „Wie dem auch sei. Diese Organisation ohne Name hat dich auf uns angesetzt. Das wissen wir. Was solltest du in Erfahrung bringen?“ Er fasste Sofias Kinn und drehte ihr Gesicht in seine Richtung. „WAS SOLLTEST DU HERAUSFINDEN?“ fragte er laut. Sofia schaute zu Boden und schwieg. Sir Jack trat vor und Parker setzte sich. „Sofia, kennst du eine Juliette?“ Sofias Körper zuckte einmal kurz zusammen. „Nein“. Sir Jack ließ nicht locker. „Du kennst also keine Juliette? Bist du dir sicher?“ „Ja, kenne ich nicht.“ Alle im Raum sahen, dass das gelogen war. „Dann kennst du auch keinen Philip?“ Sofia sah auf. Sie schwieg eine Weile, als ob sie überlegte, was sie sagen sollte. „Nein … kenne … kenne ich auch nicht.“ Ihr Gesicht verriet anderes. Jason ging kurz aus dem Raum und kam nach zwei Minuten wieder. Er flüsterte Sir Jack etwas ins Ohr.
„Zehn Minuten Pause“ verkündete Parker. Die Herren verließen den Raum und Lady Gabriella war mit Sofia allein im Raum. Sie gab ihr noch einen Schluck aus der Flasche. „So wie du dich verhältst, sieht es nicht gut aus für dich. Du lügst doch?“ Sofia sah sie störrisch an. „NEIN, tue ich nicht.“ Lady Gabriella lachte „Du denkst offenbar wir sind blöd. Richtig? Dann warte mal ab.“ Sofia starrte sie an.
Die zehn Minuten waren vorbei und es kamen außer den drei Herren von vorhin noch zwei Securitymänner mit. „Ab zur Reinigung mit ihr. Danach wieder hier her.“ Sie führten Sofia ab und was dann folgte, sprengte Sofias Vorstellungskraft. Sie bekam im Medizinbereich einen sehr gründlichen Einlauf. Als sie anal richtig gründlich gereinigt war und sie mit zitternden Beinen wieder neben der Behandlungsliege stand, kam die Security und führte sie wieder in den Verhörraum. Sie kam wieder auf den Stuhl und wurde mit den Füßen angeschlossen.
„Zum letzten Mal für heute. Kennst du eine Juliette und einen Mann namens Philip.“ Sofia schüttelte wieder mit dem Kopf. Parker fuhr sie laut an. „JA ODER NEIN?“ Sofia sagte leise „Nein“. Parker spielte das übliche Machtspiel. „Wir können dich nicht hören.“ Sofa sagte jetzt laut „Nein, kenne ich nicht.“ Dann weinte sie.
Sir Jack erhob sich kurz und ging vor die Tür. Dort stand der junge Mann von heute Morgen in Sofias Verlies. Er hatte die Fesseln aus dem Verlies auf einem Rollwagen dabei. Sir Jack hatte ihn angerufen, während Sofia ihren Einlauf bekam. Der junge Mann rollte den Wagen in den Verhörraum.
Sie schlossen die Tür und Sofia musst sich vom Stuhl erheben. Als sie ihre Fußfesseln öffneten, wollte sie sich tatsächlich schon wieder losreißen. „Was ist los mit dir? Es ist zwecklos, du kommst nur bis zur nächsten Tür.“ herrschte Lady Gabriella sie an. Sofia sagte auch weiterhin nichts.
Sir Jack sah Sofia an und schaute dann auf die eingeprägte Zahl 10 auf dem Halseisen. „Das ist sind die 10-Kilo Fesseln“ sagte er mehr zu sich selbst. Der junge Mann nickte. Jack ging zu Parker. „Wie viel Zeit haben wir denn?“ Parker zog die Augenbrauen hoch. „Eigentlich keine. Es eilt. Wir müssen sie schnell zum Reden bringen. Ich hoffe mal, dass die Kleine bald redet, sonst kommt sie zu Nelson oder Ivan.“ Sir Jack kippte abwägend seinen Kopf nach rechts und links. Dann ging er wieder zu dem jungen Mann. „Hol die 20-Kilo Fesseln.“ Der junge Mann tat erstaunt. „Für das zierliche Persönchen?“ Sir Jack nickte „Das soll nicht deine Sorge sein. Und nimm ein Größe kleiner. Schnell bitte.“ Der junge Mann nickte und rollte mit dem Rollwagen eiligen Schrittes davon. Nach fünfzehn Minuten war er wieder zurück. Auf dem Rollwagen lagen massive Fesseln von 1 Zentimetern Dicke, mit kurzen Ketten zwischen den Füßen, nur einem Kettenglied zwischen den Händen, einem breiten Taillenband und einem schweren Halseisen. Alles untereinander mit schweren Ketten verbunden. Auf dem Halseisen war eine 20 eingeprägt.
Den Wagen rollten er in den Verhörraum. Dort saß Sofia, der sie die Fußschellen erneut angelegt hatten. Diese wurden ihr jetzt wieder abgenommen und die musste sich auf den Boden setzen. Der junge Mann hob vorsichtig die Fesseln, die alle miteinander verbunden waren vom Rollwagen und legte sie ausgebreitet neben Sofia, die sie ungläubig anstarrte. Sir Jack legten Sofia zuerst die schweren Fesseln an. Sie waren sehr eng und konnten, einmal angelegt, nicht mehr um das Fußgelenk gedreht werden. Ebenso eng waren die Handeisen. Nach dem Tailleneisen kam am Schluss das sehr enge Halseisen dran. Als es verschlossen war, atmete Sofia schwer. Der junge Mann und Jason halfen Sofia aufstehen. Sie konnte damit nicht aufrecht stehen, weil die Ketten zu kurz und die Fesseln zu schwer waren. Trotzdem wurden ihr die Handfesseln noch vorn an das Tailleneisen geschlossen. Sir Jack beendete das Verhör. „Schafft sie in ihr Verlies. In acht Stunden sehen wir uns hier wieder.“
Mit diesen Worten musste Sofia sich mühsam auf den Gang schleppen, dann zum Lift und bis in ihr Verlies. Ihr lief der Schweiß in Strömen über ihren nackten Körper und sie sackte mehrmals unterwegs zusammen. Ihr Kräfte reichten nur mit mehreren Pausen für den gesamten Weg. Im Verlies angekommen, wurde sie noch an der Wand angekettet. Das Gitter fiel ins Schloss und sie war allein. Die Schmerzen waren heftig. Alles tat ihr weh, sie konnte sich fast überhaupt nicht bewegen und ihr Kopf spielte verrückt. Das halte ich nicht lange aus. Nur was passiert, wenn ich den Ring verrate? Die bringen mich um oder noch schlimmer, die foltern mich zu Tode. Und das hier? Was sind das für Leute? Die haben Equipment wie in einem Knast. Schlimmer noch, die scheinen sich richtig auszukennen, wie man Menschen gefügig macht. Auch ohne direkte Folter. Aber das können sie bestimmt auch.
Die Zeit wurde ihr lang. Die Zweifel, die Angst, die Schmerzen. Alles potenzierte sich zu einem Zustand innerer Verzweiflung. Trotzdem war sie nicht bereit alles zu verraten. Schließlich hatte der Ring ihr auch geholfen. Und das war aber auch gleichzeitig ihr Problem. Der Ring bekam eine Menge Geld von ihr und sie hat sich dessen Bedingungen gebeugt. Mehr oder weniger freiwillig. Ja, sie hat auch einen Fetisch, auch sie liebt Schmerzen und Demütigungen. Aber nicht so, wie es dann gekommen ist. Jetzt ist sie eine Art Miethure mit der Option verprügelt oder anderweitig übel gequält zu werden. Ohne Schutz, ohne Sicherheiten bei Verletzungen und von den seelischen Schäden reden wir erst gar nicht. Ich muss von denen wegkommen. Aber wie? Sie haben mir schlimmste Dinge angedroht und ihr auch schon zweimal einen Vorgeschmack auf das gegeben, was dann noch viel schlimmer auf sie zukommt. Daher die Narben auf ihrem Körper. Vielleicht wählt sie lieber die Qualen hier. Was wenn der Ring sie bereits sucht? Dann kann sie diese Einrichtung hier nicht mehr verlassen und was ist, wenn sie mich einfach entlassen? Dann stehe ich da draußen und bin Freiwild. Sofia war so schlecht, dass sie sich übergeben musste. Aber außer Schleim kam nichts. Sie hat nur Flüssignahrung in sich gehabt und auch das war schon eine Weile her.
Vielleicht sollte sie sich als erstes Lady Gabriella anvertrauen. Die scheint aber im Moment das Feld den drei Herren überlassen zu haben. Die Matratze liegt auch nicht mehr in ihrem Verlies.
Der junge Mann kam jede Stunde vorbei und schaute nach ihr. Das war Sofia sehr peinlich immer wieder vor ihm nackt, gefesselt und gedemütigt zu liegen. Er sah sehr gut aus und scheinbar gefiel sie ihm auch.
Nach den acht Stunden wurde sie aus dem Verlies geholt und musste wieder die gesamte Strecke zum Verhörraum laufen. Im Verhörraum stand immer noch der Stuhl, auf den sie der junge Mann setzte. Die Fesseln wurden nicht gelöst. Sie war total verschwitzt und zitterte vor Angst. Sie wusste nicht, was sie auf die Fragen antworten sollte. Es war eine Zwickmühle für sie. Lady Gabriella erschien und begutachtete den Zustand von Sofia. „Du musst dich entscheiden. Du kannst davon ausgehen, dass die Fesseln nur der Anfang waren. Es geht auch ganz anders. Auch wir haben gute Leute hier, was den Umgang mit Peitschen angeht. Hast du eigentlich Erfahrungen mit einvernehmlichem BDSM?“ Sofia schaute sie verblüfft an. „Ja, habe ich.“ Lady Gabriella hatte das schon geahnt. „Und wie stehst du dazu?“ Die Frage wollte Sofia nicht beantworten. Sie wurde ihr schon einmal gestellt und danach wurde sie zwei Tage lang brutal missbraucht. „Spielt das hier eine Rolle?“ fragte sie, statt eine Antwort zu geben. „Oh ja, das spielt hier eine große Rolle, weil es bei allem darum geht. Bei der Verbrecherorganisation, die BDSM als Deckmantel und Tarnung benutzen und hier, der wir BDSM ernsthaft und verantwortungsvoll, wenn auch sehr hart, betreiben. Wir sind jederzeit bereit dich im Rahmen unserer Regeln zu behandeln. Das soll dir eine Warnung sein, denn du bist kurz davor in den Genuss einer solchen Behandlung zu kommen.“ Sofia erschrak. War das jetzt die unverblümte Androhung von Folter? Sie wog ab, was schlimmer war. Trotz dieser Androhung und der harten Haftbedingungen, traute sie diesen Leuten hier ein wenig mehr als den Schlägern der Organisation. Außerdem hat sich hier noch keiner sexuell an ihr vergangen. Das war bei den Schlägern auch anders. Länger konnte sie nicht nachdenken. Die Herren von vorhin betraten den Verhörraum und schlossen die Tür von innen ab.
Sir Jack, Parker und Jason saßen wieder am Tisch und vor ihnen saß die nackte, in schwere Eisen gelegte Sofia. Sie warteten eine Weile und schauten sie eindringlich an. Sofia hätte im Boden versinken können und wich ihren Blicken aus. Sir Jack eröffnete das Verhör. „Du hattest Zeit darüber nachzudenken, ob du mit uns kooperieren willst oder nicht. Wie hast du dich entschieden?“ Sofia schaute zu den drei Herren und sagte nichts. Vorhin hatte sie bei sich gedacht, sie erzählt ihnen alles. Jetzt war sie komplett blockiert. Vielleicht weil sie riesige Angst vor den Männern hatte. Sie brachte keinen Ton heraus. Jack schaute Parker an und danach Jason. Beide saßen emotionslos auf ihren Stühlen. Dann stand Parker auf und ging zur Tür. Draußen standen zwei Mann von der Security. „Bringt sie in die Folterkammer 3. Die mit dem Hexenstuhl. Setzt sie drauf. Wir kommen später nach.“ Ohne weitere Worte verließen die drei Herren den Verhörraum. Sofia war überrascht von dem abrupten Ende des Verhörs. Die Securitymänner zerrten sie unsanft vom Stuhl, setzten sie in einen bereitgestellten Rollstuhl und fuhren an das andere Ende des Ganges. Dort war er nur spärlich beleuchtet und sie erkannte nur, dass eine schwere dunkle Tür geöffnet wurde. Sie bekam eine Augenbinde aus Latex angezogen und wurde aus dem Rollstuhl gehoben. Minuten später war sie von allen Fesseln befreit. Sie konnte die kurze Freiheit aber nicht genießen, weil sie gezwungen wurde sich hinzusetzen. Gerade als sie die Sitzfläche unter ihrem nackten Arsch erwartete, spürte sie spitze Stacheln und machte sich steif. Einer der Securitymänner drückte ihr auf den Bauch und schob sie so auf die Sitzfläche. Sofia schrie laut auf. Dann saß sie mit dem gesamten Gewicht auf den spitzen Stacheln. Ein schwerer Stahlriegel wurde quer über ihre Oberschenkel gelegt, nach unten gedrückt und fixiert. Der zusätzlich druck vervielfachte die Schmerzen. Danach drückten sie sie mit dem Rücken an die stachelige Rückenlehne. Unter ihren Brüsten und über ihre Schultern wurde sie mit weiteren, gebogenen Metallbügeln fixiert. Als letztes folgte die Fixierung der Unterarme auf der stacheligen Unterarmauflage und die Fixierung der Beine, die auch an eine mit Stachel besetzte Fläche unterhalb der Sitzfläche gedrückt wurden. Ihre nachten Füße standen ebenfalls auf Stacheln. Der Schmerz war am ganzen Körper verteilt und übermächtig. Bei dem Atemzug stach es heftig am Rücken. Sofia weinte vor Schmerz und Demütigung. Sie konnte sich keinen Reim darauf machen, worauf sie saß. Sie spürte nur, dass die Schmerzen unerträglich und überall waren. Als letztes bekam sie einen Ballknebel angelegt und die beiden Männer verschwanden. Kurze Zeit später erschien Jason mit Sir Jack und dieser richtete seine Worte direkt an sie. „So, Sofia. Das wollten wir dir ersparen, aber du hast es dir offenbar anders überlegt und willst die Verstockte spielen. Wie du willst. Das Spiel heißt jetzt, du sitzt auf diesem Stuhl bis wir dich wieder losmachen. Deine Chance die Zeit auf dem Stuhl zu verkürzen, besteht darin uns alles zu erzählen, was du weißt. Das wirst du noch auf dem Stuhl tun und wenn wir der Meinung sind, dass wir genug wissen, dann kommst du wieder in dein Verlies. Wenn nicht, bleibst du hier sitzen. Jetzt bekommst du erst einmal zwei Stunden Bedenkzeit, die du mit nichts verkürzen kann.“ Mit diesen Worten gingen die beiden und die schwere Tür fiel krachend ins Schloss. Sofia war allein mit ihren Schmerzen und der Angst.
Nach zwei Stunden kamen Parker, Jason und Lady Gabriella zu ihr. Parker hob ihren Kopf an und fragte sie, ob sie bereit wäre alles zu erzählen. Sofia nickte kurz und matt. Lady Gabriella öffnete die Metallriegel und half ihr beim Aufstehen. Sofia schrie laut in den Knebel als das Blut wieder in die unzähligen Druckstellen zurückkehrte. Sie nahm ihr den Knebel ab und legte ihr Fußschellen an. Dann streifte sie die Augenmaske ab und legte ihr Handschellen an. „Dann lass uns gehen. Nur ein Tipp, wenn du uns an der Nase herumführst, dann sitzt du schneller als du denken kannst, wieder hier. Dann über Nacht.“ Sie gingen wieder zu Fuß bis zum Verhörraum. Dort wartete bereits Sir Jack. Sofia wurde wieder auf den Stuhl gesetzt und Lady Gabriella gab ihr etwas Traubenzucker und Wasser. Die Fußschellen wurden am Boden angeschlossen und die Fragen begannen. Nach etwas mehr als einer Stunde waren die drei Herren mit ihren Antworten vorerst fertig. Obwohl sie noch nicht alles gesagt hatte, aber klar war, dass nichts mehr sagen würde. Sofia wurde zitternd und verschwitzt von Lady Gabriella in ihr Verlies abgeführt.
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